Weltmeisterschaft Senioren II Standard in Toronto
  07.10.2019

Während im letzten Jahr in Tschechien noch knapp 200 Paare an den Start gegangen sind, war das Motto der diesjährigen Weltmeisterschaft "Qualität statt Quantität". Im kanadischen Markham in der Nähe von Toronto wurden 21 Nationen von 79 Paaren repräsentiert. Die beiden TSZ-Paare waren in diesem Jahr die einzigen Vertreter des TBW: Alexander und Gisela Schürmann sowie Sven und Ramona Spengemann hatten sich auf den Weg nach Kanada begeben.

Die Ausrichter hatten sich viele Gedanken gemacht und erwiesen sich als gute Gastgeber. Neben umfangreichen Informationen im Vorfeld gab es einen großzügigen Zeitplan, einen Shuttle-Service zum Veranstaltungsort, separate Umkleiden für die WM-Teilnehmer, eine zusätzliche Fläche für das Warm Up, Begrüßungsgeschenke, tolle Shows, ...

Die Vorrunde startete pünktlich zur Mittagszeit. Während es bei dem großen Feld im Vorjahr auch Sternchenpaare gab, mussten in diesem Jahr alle Paare die Vorrunde tanzen. Dafür gab es jedoch einen Re-Dance. Die Heats waren mit maximal 10 Paaren besetzt. So konnten sich die Paare gut präsentieren und das Publikum bekam bereits ab der ersten Runde tolles Tanzen geboten. Sven und Ramona qualifizierten sich direkt für die zweite Runde, Alexander und Gisela hingegen tanzten mit 42 weiteren Paaren um den Einzug in die nächste Runde. Leider gelang es den beiden nicht, sich gegen die jüngere Konkurrenz durchzusetzen und so belegten sie am Ende einen geteilten 73. Platz.

Die 48er-Runde bildete den Abschluss der Tagesveranstaltung, ab dem Viertelfinale tanzten die Paare in der Abendveranstaltung. Mit einem tollen 36. Platz verpassten Sven und Ramona leider die tänzerische Teilnahme an der Abendveranstaltung. An der feierlichen Eröffnung mit Flaggenparade nahmen jedoch alle Paare teil.

Am nachfolgendem Sonntag bot sich für einige Paare noch die Chance ein WDSF-Turnier in derselben Halle zu tanzen. Alexander und Gisela Schürmann nutzten die Gelegenheit auch in ihrer eigenen Altersstufe zu tanzen. In diesem Turnier kamen die beiden im Viertelfinale auf Platz 22.

Ramona Spengemann